Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Die pAVK entsteht meist durch Arterienverkalkung (Atherosklerose). Typisch sind Schmerzen in den Waden beim Gehen, weshalb Betroffene häufig stehen bleiben müssen.
- Symptome:
- Wadenschmerzen beim Gehen
- Kalte Füsse
- Schlechte Wundheilung
- In schweren Fällen: Ruheschmerz oder Gewebeverlust
Raynaud-Syndrom
Das Raynaud-Syndrom verursacht anfallsartige Durchblutungsstörungen der Finger, meist ausgelöst durch Kälte oder Stress. Typisch ist ein Farbwechsel von Weiss über Blau zu Rot.
Halsschlagader (Carotisstenose)
Eine Verengung der Halsschlagader kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Warnzeichen können vorübergehende Sehstörungen, Sprachstörungen oder Lähmungserscheinungen sein. Mittels Carotis-Duplex-Ultraschall können Engstellen frühzeitig erkannt werden.
Nierenarterienstenose
Eine Verengung der Nierenarterien kann zu schwer einstellbarem Bluthochdruck und einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen. In ausgewählten Fällen ist eine minimalinvasive Behandlung mittels Ballon oder Stent möglich.
Bauchaortenaneurysma (AAA)
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine Erweiterung der Bauchschlagader (Aorta). Es entsteht meist durch Gefässverkalkung und verursacht häufig keine Beschwerden.
Gefährlich ist das Risiko eines Risses (Ruptur), der zu einer lebensbedrohlichen inneren Blutung führen kann.
Die Diagnose erfolgt einfach und schmerzfrei mittels Ultraschall. Nicht jedes Aneurysma muss sofort behandelt werden. Kleine Erweiterungen werden regelmässig kontrolliert. Ab einer bestimmten Grösse ist eine Therapie sinnvoll – meist minimalinvasiv über die Leistenarterien (Stentprothese).
Früherkennung bietet Sicherheit.
Risikofaktoren:
• Rauchen
• Bluthochdruck
• Männer ab 65 Jahren
• Familiäre Belastung

Moderne Angiografie – Anlage in der Klinik Stephanshorn – Hirslanden, St. Gallen
